Fatehpur Sikri – Die verlassene Stadt

Fatehpur Sikri

10. April. 2014

Das Kernland des Mogulreiches lag in der nordindischen Indus-Ganges-Ebene um die Städte, Delhi, Agra und Lahore. Auf dem Höhepunkt seiner Macht am Ende des 17. Jahrhunderts umfasste das Mogulreich fast den gesamten Subkontinent und Teile des heutigen Afghanistans.

Am heutigen Tag stand die Besichtigung von Fatehpur Sikri auf dem Plan. Sikri wurde von Babur, dem ersten Großmogul von Indien, entdeckt. Babur, ein aus Zentralasien stammender Fürst der Timuriden-Dynastie, gab dem Dorf anscheinend den Titel “Shukri” was in der persischen Sprache bedeutet ” der dankbar war”.

Baburs Enkel, Akbar I, gilt als bedeutendster Mogulherrscher, der das Reich militärisch, politisch und wirtschaftlich festigte. Sein Ziel war es, diese Stadt als Hauptstadt zu nutzen, aber vermut-lich verliess er Fatehpur Sikri ( Stadt des Sieges) mit seinem Hofstaat wegen unzureichender Wasserversorgung und ging nach knapp 10 Jahren nach Lahore.

Akbar I. regierte von 1556 – 1605 und erlangte Ruhm als hervorragender Diplomat und Militär-stratege, indem er seine neu gewonnenen Gebiete durch eine Politik religiöser Toleranz im Dialog mit Vertretern der wichtigsten Glaubensrichtungen stärkte.

Der Jodha Bai Palast ist der größte Palastkomplex innerhalb des Frauenbereiches, dem Zenana, von Großmogul Akbar für seine bevorzugte Gemahlin, Jodha Bai errichtet wurde.

Als erster Mogulherrscher heiratete er eine hinduistische Rajputen Prinzessin aus Amber, nämlich jene Jodha Bhai auch bekannt als Mariam-uz-Zamani und schaffte die allen Nicht-Muslimen auferlegten Sondersteuern ab.

Indem er, oft durch Eheschließungen, die Loyalität lokaler Fürsten gewann, gelang es ihm, ein effizientes Steuersystem einzuführen, welches ihm schließlich ermöglichte, die Bauten in Fatehpur Sikri zu finanzieren.

Aber es würde ihm nicht gerecht werden, wenn man seine “Größe” allein darauf zurückführen würde, deshalb empfehle ich dem interessierten Leser folgenden Artikel https://www.mahnazmezon.com/articles/humanities/biography-of-akbar-the-great-emperor-of-mughal-india.html

Autor: Zahra Awada

Reisen bedeutet für mich Freiheit – die Möglichkeit, dem Alltäglichen zu entfliehen, meinen Horizont zu erweitern und mich lebendig zu fühlen. Unterwegs habe ich gelernt, offen für neue Erfahrungen und Begegnungen zu sein. Diese Offenheit hat mir geholfen, mich von Konventionen und Vorurteilen zu lösen und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Jede neue Reise erfordert Mut: den Mut, sich auf Unbekanntes einzulassen, Neues auszuprobieren und mit Menschen in Kontakt zu treten. Gerade darin liegt für mich ihr besonderer Reiz. Die Erinnerungen an meine Reisen sind für mich von unschätzbarem Wert – sie bleiben lebendig und begleiten mich ein Leben lang. Nach vielen Jahren im medizinischen Bereich habe ich meinen Beruf aufgegeben. Seitdem genieße ich die Freiheit, das Leben bewusst zu erleben und die Erfahrungen der vergangenen Jahre mit Dankbarkeit zu betrachten.

Schreibe einen Kommentar