Kathmandu Tal

Im März 2014

Das Kathmandu-Tal liegt wie eine weite, von Hügeln umschlossene Schale im Herzen Nepals. Auf engem Raum vereinen sich hier drei alte Königsstädte – Kathmandu, Patan und Bhaktapur –, jede mit ihrem eigenen Rhythmus, ihrer eigenen Geschichte, ihrem eigenen Atem.

Das Tal öffnete sich weit zwischen den Hügeln, und doch wirkte alles nah beieinander. Kathmandu, Patan und Bhaktapur gehen beinahe ineinander über – und doch hat jede dieser Städte ihre eigene Stimmung, ihren eigenen Klang. Die Newari-Architektur in den Städten mit ihren kunstvoll geschnitzten Fenstern und lebendigen Plätzen geben dem Tal eine fast zeitlose Atmosphäre, während Straßenmärkte, Teehäuser und Straßenverkäufer das tägliche Leben pulsieren lassen.


Kathmandu Tal

In den nachfolgenden Tagen fuhr ich mit Ghanshyam nach Bhaktapur, Kirtipur und Dakshinkali, die sich in näherer Umgebung von Kathmandu befinden. Aber dazu komme ich in einen meiner späteren Beiträge

Der Dakshinkali Tempel liegt 22 km südlich von Kathmandu und ist einer der wichtigsten Tempel Nepals.

Ein weiteres Ziel am heutigen Tag war Chobhar, das zwei sehr bedeutsame Tempelanlagen beherbergt, den Adinath Tempel und den Chobhar Jal Binayak Tempel.

Autor: Zahra Awada

Reisen bedeutet für mich Freiheit – die Möglichkeit, dem Alltäglichen zu entfliehen, meinen Horizont zu erweitern und mich lebendig zu fühlen. Unterwegs habe ich gelernt, offen für neue Erfahrungen und Begegnungen zu sein. Diese Offenheit hat mir geholfen, mich von Konventionen und Vorurteilen zu lösen und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Jede neue Reise erfordert Mut: den Mut, sich auf Unbekanntes einzulassen, Neues auszuprobieren und mit Menschen in Kontakt zu treten. Gerade darin liegt für mich ihr besonderer Reiz. Die Erinnerungen an meine Reisen sind für mich von unschätzbarem Wert – sie bleiben lebendig und begleiten mich ein Leben lang. Nach vielen Jahren im medizinischen Bereich habe ich meinen Beruf aufgegeben. Seitdem genieße ich die Freiheit, das Leben bewusst zu erleben und die Erfahrungen der vergangenen Jahre mit Dankbarkeit zu betrachten.

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