Meine Reisepläne für Nepal

Wie alles begann …

Januar 2014

Auf die Idee, Nepal zu bereisen, kam ich, als ich mich bei einer Webseite für Reisefreudige, die sich interessanterweise “Where Are You Now, abgekürzt WAYN nannte, anmeldete. Ziel und Zweck dieser Webseite war es, den Austausch von Reiseerfahrungen, Fotos und Reisetipps zu ermöglichen. Gleichzeitig diente es auch als Plattform für Kontaktaufnahmen unter den Mitgliedern. Ausser Nepal stand aber auch noch Indien und Sri Lanka mit auf meinem Plan- für die drei Länder hatte ich mir einen zeitlichen Rahmen von 6 Wochen gesetzt.

Über das Forum der Webseite “Wayn” lernte ich nach einiger Zeit einen Nepalesen kennen, der mir sein Land mit vielen Fotos und ausführlichen Berichten so schmackhaft gemacht hatte, dass ich mich entschloß, auf sein Angebot, mir einen Reiseplan zu erarbeiten und sich als Gastgeber und Reiseführer zu betätigen, einzugehen.

Die Kosten für die Unterbringung in den verschiedenen Hotels und den gesamten 3 wöchigen Aufenthalt einschliesslich Transportkosten hatte Ghansyham, meine neue Bekanntschaft, mit ca.2500 Euro veranschlagt. Ich war davon ausgegangen, dass er bereits auch seine eigene Kosten berücksichtigt hatte, was jedoch, wie ich später erfahren sollte, nicht der Fall war. Darauf komme ich später noch einmal zurück.

Autor: Zahra Awada

Reisen bedeutet für mich Freiheit – die Möglichkeit, dem Alltäglichen zu entfliehen, meinen Horizont zu erweitern und mich lebendig zu fühlen. Unterwegs habe ich gelernt, offen für neue Erfahrungen und Begegnungen zu sein. Diese Offenheit hat mir geholfen, mich von Konventionen und Vorurteilen zu lösen und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Jede neue Reise erfordert Mut: den Mut, sich auf Unbekanntes einzulassen, Neues auszuprobieren und mit Menschen in Kontakt zu treten. Gerade darin liegt für mich ihr besonderer Reiz. Die Erinnerungen an meine Reisen sind für mich von unschätzbarem Wert – sie bleiben lebendig und begleiten mich ein Leben lang. Nach vielen Jahren im medizinischen Bereich habe ich meinen Beruf aufgegeben. Seitdem genieße ich die Freiheit, das Leben bewusst zu erleben und die Erfahrungen der vergangenen Jahre mit Dankbarkeit zu betrachten.

Schreibe einen Kommentar